Jetsam

The daily rubbish found on the net.
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Die liebe Aufmerksamkeit

Das witzige an Psychologie ist, dass man zu vielen Themen unglaublich viele anschauliche Beispiele findet. So ist unser menschliches Gehirn zwar ein unglaublich komplexes Ding, die einzelnen Bestandteile aber sind verhältnismäßig leicht zu durchschauen und deren Funktionsweise anhand von nachvollziehbaren Beispielen gut zu verstehen.

Allgemein bekannt sind optische Täuschungen, die uns eine ganze Menge darüber verraten, wie unser Gehirn visuelle Daten verarbeitet. Die Täuschungen können dabei auf ganz unterschiedlichen Ebenen stattfinden. Also beispielsweise “low-level” auf Ebene der Sinneszellen, wie in diesem Beispiel. Oder wie in diesem Beispiel auf einer höheren Ebene, bei dem sich das Gehirn bei der Umwandlung einer zweidimensionalen Abbildung auf der Netzhaut in ein dreidimensionales Modell täuschen lässt.

Sehr interessant finde ich das folgende Video zum Thema Aufmerksamkeit:[Read the rest of this posting]

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Das Spiel zur Schweinegrippe

Das Flash-Game zur Grippewelle hat ja nicht lange auf sich warten lassen bzw. wurde sogar schon vor der aktuellen Grippe entwickelt und veröffentlicht: The Great Flu.

Bei dem Spiel geht’s darum, mit verschiedenen Methoden wie Infokampangen im Fernsehen, Schulschließungen oder der Isolation von Betroffenen eine Grippewelle einzudämmen. Der Erreger will gefunden, Impfstoffe erforscht und anschließend auch produziert werden. Das alles beim knappen Budget.

Screenshot von 'The Great Flu'

Zu Spielbeginn stehen fünf verschiedene Erreger zur Auswahl. Von leicht bis so richtig pandemisch. Unsere Schweinegrippe ist dem Vernehmen nach auf der dritten der fünf Stufen zu finden.

Interessant auch, mit welchen Schwierigkeiten man bei der Eindämmung zu kämpfen hat: Als Leiter der World Pandemic Control hat man viele Möglichkeiten, nur leider weigern sich viele der betroffenen Länder die geplanten Maßnahmen rechtzeitig durchzuführen.

Das Spiel hat zwar einige mittelprächtige Usability-Macken, wurde aber immerhin unter wissenschaftlicher Anleitung entwickelt, so dass die Simulation der Grippeausbreitung nicht vollkommen an den Haaren herbeigezogen wurde.

Zum Spiel geht’s hier lang: thegreatflu.com

Update: Da schieb ich doch schnell mal das SPiel Sneeze hinterher. Das ist ungefähr genau das Gegenteil. Man muss seine Figur geschickt durch eine Fußgängerzone steuern und mit genau einem Nieser möglichst viele Passanten anstecken. (danke Daniel)

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Typographobie

Es gibt Services im Netz, die sind einfach nur total sinnlos und machen dennoch großen Spass. YourFonts zum Beispiel.

Bei YourFonts kann man sich innerhalb von Minuten kostenlos und ganz umsonst seine eigene Handschrift als TrueType-Font (.ttf) generieren lassen.

Einfach die Schablone runterladen und ausdrucken, sorgfältig ausfüllen und dabei auf die Ober- und Unterkanten der Zeichen achten, einscannen, hochladen und den fertigen Font nach Sekunden runterladen und installieren.

Testschriftart von yourfonts.com

Der Font kann allerhand Sonderzeichen und vor allem natürlich die “German Umlauts” enthalten. Das Ergebnis selbst ist — je nach eigener Handschrift — auch ganz ansehnlich und sollte zumindest Comic Sans übertreffen. Aber das ist keine große Kunst.
Mit professionellen Fonts wird das Ergebnis natürlich nicht mithalten, da Ligaturen, ordentliche Kerningtabellen usw. fehlen und davon lebt eine gute Schriftart. Trotzdem ein netter Spaß!

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Und alle lachen über Songsmith...

Anfang des Jahres hat Microsoft Research Songsmith vorgestellt. Eine Software, die zu selbst eingespieltem Gesang melodisches Hintergrundgeklimper dazu komponiert.

Zugegeben, das offizielle Demovideo ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten und fernab sinnvoller Anwendungsszenerien. Im Meeting sorgt eine gesungene Produktpräsentation nicht für Beifall, sondern höchstens für eine Eileinweisung.

Andererseits werden die Reaktionen der Blogosphäre diesem Softwareprototypen auch nicht gerecht. Natürlich kommt ein “dummer” Algorithmus nicht an die Fähigkeiten eines professionellen Komponisten heran und liefert keine Chart-tauglichen Arrangements ab.

Ich glaube, Songsmith ist eine Software mit großem Unterhaltungswert (anders kann ich mir die millionenfachen Reaktionen auch nicht erklären) die vielleicht den einen oder anderen dazu bringt, sich intensiver mit Musik zu beschäftigen, selbst ein Instrument oder ein Musikprogramm zu lernen und es dann einfach besser als Songsmith zu machen. So schwer kann das ja nicht sein…

Was haltet ihr von Songsmith?

Aber ganz heiß ist OaSmith’s Wonderwall…

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Sputnik und das Internet

Was hat Sputnik mit dem Internet zu tun? Die Kuba-Krise mit dem OSI-Referenzmodell?

Dieses kleine Video erläutert in verständlichen Worten, wie aus verschiedenen wissenschaftlichen, kommerziellen und militärischen Netzen das geworden ist, was wir heute als Internet kennen.

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