Bloopers

Blaues Auge - ma.gnolia Bookmark Desaster

Ich wollte schon seit einiger Zeit darüber schreiben, wie ich meine zahlreichen Bookmarks online verwalte und welche Vorteile sich daraus ergeben. Aus aktuellem Anlass verdrehe ich das mal ins Gegenteil.

Wie so viele hab ich in der letzten Zeit immer mehr Services von meinem lokalen Computer in’s Web verlegt. Google Docs für kleine Briefchen, automatische Backups mach ich mit dropbox und für meine Bookmarks nutz(t)e ich ma.gnolia.

Wie WIRED gerade berichtet, hat sich ma.gnolia aber gerade nicht nur ihre Daten, sondern gleichzeitig auch ihre Backups zerschossen. Ihre Daten? Ihre Backups? Es sind natürlich meine Daten und meine Bookmarks, die mit etwas Pech für immer, zumindest aber für ein paar Tage unereichbar sind. Bei Bookmarks wäre ein Datenverlust für mich noch zu verkraften – mag sein, dass es Leute gibt, die wirklich darauf angewiesen sind –, aber wie sieht eis aus, wenn die gesamte Geschäftskorrespondenz im digitalen Lokus heruntergespült wurde?

Update: Nach über zwei Wochen wurden die Datenrettungsversuche bei ma.gnolia eingestellt. Bookmarks die nicht im google Cache liegen oder via RSS auf andere Seiten exportiert wurden sind damit endgültig futsch.

Last exit

Und wenn ich gerade schon im Krankenhaus verweile, achtet ich auch dort auf die Usability.

EiTunes - Lokalisierung

Da ist es nun, das neue iTunes 8, mit allerhand neuen Funktionen wie “Grid-View” zur Darstellung der CD-Cover in einem übersichtlichen Raster, vor allem aber Genius, einer angeblich intelligenten Vorschlagsfunktion für die nächsten Songs.

Normalerweise geht man bei Apple ja davon aus, dass sämtliche Programme und Updates weltweit gleichzeitig und in nahezu allen erdenklichen Sprachen verfügbar sind. Die Lokalisation – so nennt man den Prozess, der weit über das reine Übersetzen hinausgeht – ist dabei sogar noch ziemlich durchdacht und über alle Programme hinweg konsistent.
Schade nur, dass Apple mit dem aktuellen Update auf iTunes 8 so richtig geschlampt hat und sich sogar hinter mittelmäßigen Sharewareprogrammierern verstecken sollte.

Schon bei der Installation bin ich über den einen oder anderen komisch lokalisierten Text gestolpert. So wird einem die Lizenzvereinbarung zwar noch auf Deutsch, die Checkbox zum accepten dann aber auf english presented.

[img:1]

Ein Release in aller Eile. Die Texte kommen größtenteils live aus dem iTunes-Store und würden im Laufe des Tages Stück für Stück korrigiert.

Präzision

Man kann ja nie präzise genug sein, wenn es um das Ranking von Suchergebnissen geht. Ein Platz eins, zwei und drei reicht mir jedenfalls nicht. Ich freue mich über jede Nachkommastelle.

Relevanz: 0,77510846

destatis.de

RWTH Institut: Datenschutz muss draußen bleiben

Premiere auf lipflip.org: Ein Gastposting von Marco, der auf einer Webseite eines RWTH Instituts eine kreative Zugangskontrolle entdeckt hat, die nicht nur unbrauchbar ist, sondern gleichzeitig den Datenschutz mit Füßen tritt. Viel Spass.

Bei dem Versuch mir ein paar alte Klausuren auf der Webseite eines RWTH Institutes anzusehen, öffnete sich unerwartet eine JavaScript-Eingabeaufforderung mit der Bitte, Nachname und Matrikelnummer zur Authentifizierung anzugeben.

Passwortabfrage via JavaScript? Verdächtig...

Da ich jedoch keinen Login für die Seite besaß, musste ich mir was einfallen lassen um dennoch die Downloads ansehen zu können. Ich beschloss daher mir das JavaScript zur Kennwortabfrage mal anzusehen, dessen Speicherort mit der HTML-Quelltext der Seite verriet.

Hinter dem Link verbirgt sich ein JavaScript

ROT 13+1

In dem Skript standen neben etwas JavaScript-Code ziemlich viele Kennwörter in verschlüsselter Form. Dankenswerter Weise hatte der Autor des Skriptes den Algorithmus mitgeliefert, mit dem das eingegebene Passwort verschlüsselt und anschließend überprüft wird:

Pages

Subscribe to RSS - Bloopers