Blaues Auge - ma.gnolia Bookmark Desaster

Ich wollte schon seit einiger Zeit darüber schreiben, wie ich meine zahlreichen Bookmarks online verwalte und welche Vorteile sich daraus ergeben. Aus aktuellem Anlass verdrehe ich das mal ins Gegenteil.

Wie so viele hab ich in der letzten Zeit immer mehr Services von meinem lokalen Computer in's Web verlegt. Google Docs für kleine Briefchen, automatische Backups mach ich mit dropbox und für meine Bookmarks nutz(t)e ich ma.gnolia.

Wie WIRED gerade berichtet, hat sich ma.gnolia aber gerade nicht nur ihre Daten, sondern gleichzeitig auch ihre Backups zerschossen. Ihre Daten? Ihre Backups? Es sind natürlich meine Daten und meine Bookmarks, die mit etwas Pech für immer, zumindest aber für ein paar Tage unereichbar sind. Bei Bookmarks wäre ein Datenverlust für mich noch zu verkraften -- mag sein, dass es Leute gibt, die wirklich darauf angewiesen sind --, aber wie sieht eis aus, wenn die gesamte Geschäftskorrespondenz im digitalen Lokus heruntergespült wurde?

Update: Nach über zwei Wochen wurden die Datenrettungsversuche bei ma.gnolia eingestellt. Bookmarks die nicht im google Cache liegen oder via RSS auf andere Seiten exportiert wurden sind damit endgültig futsch.

Denksport

Beim Schmökern im Bortz kam mir wieder das Standardbeispiel für logisches Problemlösen unter.

Von einem normalen 8x8 Schachbrett werden die obere linke und die untere rechte Ecke ausgesägt. Die Frage ist nun, ob man mit 2x1 Dominosteinen eine Parkettierung finden kann.

Da bleibt einem die Luft weg - Ärger mit O2

Wenn ich mit einem Handy- oder Internetanbieter zufrieden bin, renne ich nicht den neuesten Schnäppchen und Angeboten hinterher. Auf meiner SIM-Karte steht nicht O2, sondern noch "VIAG Interkom" -- seit mehr als sechs Jahren war ich mit VIAG Interkom bzw. O2 als Handyabieter zufrieden. Mit der letzten Vertragsverlängerung bin ich leider in die Service-Hölle gerannt. Schluss, vorbei und weg. Was ist passiert?

Im April habe ich meinen Mobilfunkvertrag verlängert und dabei drei Monate Gebührenbefreiung, eine Gutschrift und ein neues Telefon eingesammelt. Üblich soweit.

Üblich offensichtlich auch, dass mir bei der telefonischen Vertragsverlängerung Konditionen zugesichert wurden, die anschließend gar nicht, oder erst nach mehrfachen Herummoppern erfüllt werden. Ich glaube fast, dass darauf spekuliert wird, dass viele Kunden so etwas übersehen oder ihnen eine Reklamation zu lästig ist und dann unter'm Strich mit 100 Euro weniger dastehen. So auch die inoffizielle Aussage einer Hotline-Mitarbeiterin, die mir auch gleich dazu geraten hat, gerichtlich gegen ihren eigenen Arbeitgeber vorzugehen. Bizarr.

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