Seit langem haben Mac OS X Notebooks ein ziemlich ausgereiftes Powermanagement. Klappe zu – es “schläft” –, Klappe auf – es wacht blitzschnell wieder auf und man kann direkt loslegen. Weit unter Raskins zehn Sekunden Mantra (s. The Humane Interface. Und es funktioniert. Doof nur, dass dafür der Speicher mit Strom versorgt werden muss und so die Batterie nach und nach entladen wird.
Je nachdem wie häufig man den Arbeitsplatz wechselt, wie lange der Laptop genutzt wird oder ungenutzt in der Ecke liegt, können andere Schlafmodi sinnvoller sein. Mac OS X kennt deren drei:
Da mein Notebook früher selten ungenutzt im Rucksack lag und sonst – ob benutzt oder nicht – am Strom hing, war “Sleep” bzw. “Sleep & Hibernate” ideal für mich. Das hat sich geändert, so dass mich die langsam leerlaufende Batterie inzwischen nervt und ich auf reines “Hibernate” umgestellt habe. Dafür musste man bisher den Modus etwas umständlich über das Kommandozeilentool pmset einstellen.
Mit SmartSleep, das sich in den Systemeinstellungen installiert, lässt sich das Umstellen des Schlafmodus mit ein paar Klicks bewerkstelligen.
Darüber hinaus wird ein “SmartSleep”-Modus angeboten, den ich für mich aber für ziemlich sinnlos halte: Normalerweise schläft das Notebook, verfällt aber ab einem gewissen Akkustand in den Sleep & Hibernate-Modus. Braucht also nur Strom.
Fazit: SmartSleep ist ein praktisches kleines Tool für alle, die das Powermanagement ihres Notebooks etwas verbessern wollen.
Für die Profis gibt’s nach wie vor pmset mit seinen unzähligen Einstellungen zum Stromsparen in Abhängigkeit von der aktuellen Stromversorgung, Uhrzeit und was weiß ich nicht noch alles. Weitere Informationen dazu gibt’s in der man-Page oder z.B. hier.