Das Unglück muss zurückschlagen werden

Wer sich gegen die von Bundesfamilienministerin Ursula "Zensursula" von der Leyen geplanten Internetsperren gegen Kinderpornographie zu Wort melden möchte, kann dies nun in einer elektronischen Petition an den Bundestag tun.

Einen Kampf gegen Windmühlen kann man von der Layen nicht vorwerfen. Kinderpornographie muss mit aller Härte bekämpft und bestraft werden. Es ist die Methode, die zurecht große Kritik hervorruft.

Die Bekämpfung von Kinderpornographie ist den Strafverfolgungsbehörden schon jetzt -- den nötigen Willen und die nötige Technik- und Rechtskompetenz vorausgesetzt -- möglich.
Die geplanten Internetsperren hingegen sind nicht nur trival umgehbar, sie fußen auch auf der irren Annahme, dass es eine große, durchorganisierte Kinderpornoindustrie gäbe -- die es nicht gibt -- und das man zufällig auf derartige Inhalte stoßen könnte -- was nicht der Fall ist.

Wer etwas mehr zu der fadenscheinigen und verqueren Argumentation von der Layens lesen möchte, kann und sollte unter den folgenden Links tun:

via lawblog.

Update: Herrlich! Innerhalb weniger Tage haben 50.000 Unterstützer/innen unterzeichnet, womit die Initiatorin vor den Petitionsausschuss des Bundestages geladen wird.
Ich hoffe es finden sich noch viele weitere Unterstützer/innen.