Aktion wider den undeutschen Geist

Heute vor 75 Jahren, kurz mach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten im März 1933, wurden im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“ zigtausende nicht in die Naziideologie passende Bücher öffentlich verbrannt. Teils einzelne Titel, vor allem aber die kompletten Werke von pazifistischen, kommunistischen oder jüdischen Autoren.

Organisiert wurde die in Berlin und zahlreichen anderen Universitätsstädten durchgeführte Aktion durch die Deutsche Studentenschaft, dem damaligen Dachverband der Studierendenvertretungen.

Die vermeintliche Elite des Landes -- also neben Studenten im NSDStB, SA und SS, auch Professoren und Verbindungsstudenten in vollem "Wichs" -- hat sich bereitwillig an der Aktion beteiligt.